Die Qual der Wahl
- Dominic Junghaenel
- vor 5 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Warum uns mehr Auswahl nicht glücklicher macht

Vor Kurzem habe ich mir einen älteren TED Talk des Psychologen Barry Schwartz noch einmal angesehen: „The Paradox of Choice“.
Für mich war er eine wichtige Erinnerung daran, dass uns mehr Auswahl nicht unbedingt glücklicher oder freier macht – sondern oft unzufriedener und entscheidungsunfähiger.
Auch wenn Schwartz in seinem Vortrag keine konkreten Lösungen bietet, finde ich es wichtig, eigene Wege und Methoden zu finden, um uns von zu vielen Möglichkeiten nicht überwältigen zu lassen und in einer Art Entscheidungsstarre zu enden. Oder noch schlimmer: jede Entscheidung im Nachhinein zu bereuen – selbst wenn sie eigentlich gut war –, weil wir nicht aufhören können, darüber nachzudenken, ob es nicht doch noch eine bessere Option gegeben hätte.
Auch mir fällt es oft schwer, Entscheidungen zu treffen. Hier sind ein paar Dinge, an die ich mich zu halten versuche und die mir meistens helfen:
Setze dir eine Deadline: Lege ein konkretes Datum fest, bis zu dem du deine Entscheidung getroffen haben möchtest.
Begrenze deine Zeit: Nimm dir pro Tag nur eine bestimmte, begrenzte Zeit für Recherche und Informationssuche. So vermeidest du, dich in immer mehr Informationen zu verlieren.
Begrenze deine Optionen: Wenn du zum Beispiel ein Auto kaufen möchtest, musst du nicht jedes Autohaus in deiner Stadt besuchen. Wähle einige wenige aus und konzentriere dich auf diese.
Definiere klare Kriterien und Prioritäten: Lege fest, was dir wirklich wichtig ist, und beschränke deine Suche auf Optionen, die deine wichtigsten Kriterien erfüllen.
Und vor allem: Schau nicht zurück! In vielen Fällen gibt es nicht die beste Entscheidung. Es gibt nur die Entscheidung, die in einer bestimmten Situation richtig ist – mit den Informationen und Möglichkeiten, die dir zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehen.
Hier findest du den inspirierenden - und höchst unterhaltsamen - TED Talk von Barry Schwartz in voller Länge:




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